Stress im Alltag – was passiert eigentlich in deinem Körper? 

Stress erleben wir alle mal – sei es, wenn wir in letzter Minute auf den Zug rennen, einen belastenden Anruf tätigen müssen oder einen wichtigen Termin verschwitzt haben. Die meisten Menschen spüren bei Stress sofort eine körperliche Reaktion: Die Schultern verkrampfen sich, der Atem wird schneller oder wir halten sogar unbewusst die Luft an.

Doch was passiert eigentlich genau im Innern unseres Körpers, wenn wir gestresst sind? Und wie können wir lernen, besser damit umzugehen?

Sobald ein stressiges Ereignis auftritt, reagiert unser Körper innerhalb von Sekunden. Das Gehirn bewertet die Situation als möglicherweise belastend oder gefährlich und bereitet den Körper auf eine Angriffs- oder Fluchtreaktion vor. Der Sympathikus, ein Teil unseres Nervensystems, der an der Stressreaktion beteiligt ist, wird aktiviert und eine ganze Kette von Reaktionen setzt sich in Gang.

Die Muskeln werden vermehrt mit Sauerstoff versorgt und spannen sich an, der Puls wird schneller, die Atemwege erweitern sich und sogar die Pupillen werden grösser, damit wir die „Gefahr“ besser im Blick behalten können.

Zusätzlich setzen die Nebennieren unter anderem Adrenalin und Noradrenalin frei. Etwas später folgt über die sogenannte Stressachse auch die Ausschüttung von Cortisol.

All diese Reaktionen haben einen Zweck: Unser Körper soll möglichst schnell und effizient auf eine vermeintlich gefährliche Situation reagieren können.

Dass unser Körper so reagiert, ist grundsätzlich gesund und wichtig. In einer wirklich gefährlichen Situation kann diese Stressreaktion entscheidend sein, um zu handeln und unser Überleben zu sichern.

Das Problem: Unser Körper ist nicht besonders gut darin, zwischen einem echten Bären und einem fast verpassten Zug zu unterscheiden. 😉

Doch was passiert, wenn der Stress bleibt?

Wenn ein Stressfaktor über längere Zeit bestehen bleibt und unser Körper immer wieder in Alarmbereitschaft versetzt wird, kann das auf Dauer sehr belastend und schädlich für uns werden.

Was kannst du also tun, um dem vorzubeugen?

Finde deine persönlichen Stressfaktoren und beobachte, was dich immer wieder aus deiner Ruhe bringt. Und dann versuche, Schritt für Schritt wieder etwas mehr Ruhe in dein System zu bekommen.

Mehr dazu bald hier im Blog.

Oder du meldest dich gerne für ein persönliches Gespräch bei mir.

Herzlichst

Claudia

 

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