Deine persönlichen Stressfaktoren – Energiefresser im Alltag
Im letzten Blogbeitrag haben wir angeschaut, welche Situationen zu Stress führen können und was dabei im Körperinneren passiert.
Als kleine Erinnerung: Unsere Stressreaktion kann sehr wichtig sein und uns vor gefährlichen Situationen schützen. Wenn der Stress jedoch dauerhaft bleibt, kann dies verheerende Folgen für unser System haben.
Hast du dir Gedanken über deine persönlichen Stressfaktoren gemacht? Oder tappst du noch im Dunkeln, wieso du immer wieder so gestresst bist? Manchmal zeigt sich Stress sehr subtil – oder du hast schon lange die Verbindung zu dir selbst verloren und nimmst Stress gar nicht mehr als solchen wahr.
Es gibt sogar einen Stresskreislauf, in den man geraten kann, wenn man über längere Zeit Stress empfindet – und aus dem es gar nicht so einfach ist, wieder herauszukommen. Gerade durch die Müdigkeit und Erschöpfung, die aus dem Stress resultieren, ist es oft nicht so einfach, selbstwirksam Veränderungen zu etablieren.
Hier ist Geduld gefragt. Es ist auch wichtig, kleine Erfolge wahrzunehmen und an diesen anzuknüpfen. Zum Beispiel zu bemerken, dass das Scrollen auf dem Handy zwar für Ablenkung sorgt, aber irgendwie ein flaues Gefühl in der Magengegend hinterlässt. Oder dass ein zusätzliches Meeting um 18 Uhr nach einem ohnehin schon anstrengenden Tag doch mehr erschöpft, als einem lieb ist.
Es muss nicht alles sofort verändert werden. Einfach mal wahrnehmen. Und in kleinen Schritten verändern. Das letzte Meeting für 16 Uhr einplanen. 15 anstatt 30 Minuten scrollen. Fünf Minuten früher aufstehen und nicht auf den Bus rennen müssen.
Es ist ein stetiger Prozess und du darfst liebevoll kleine Veränderungen vornehmen. Und dich über alles freuen, was dir gelingt.